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Der Immobilienmarkt in Zeiten von Corona

Veröffentlicht am 21. April 2020
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Auswirkung Coronakrise

So verändert die Corona-Krise den Immobilienmarkt

Das Corona-Virus hat die Welt im Griff. Jeder Investor, aber auch ein Privatinteressent stellt sie die Frage, ob sich augenblicklich ein Immobilienkauf lohnt. Grundsätzlich sollten Anleger und Kaufinteressenten auch während der Corona-Krise Ruhe bewahren, denn auch das Corona-Virus wird früher oder später vergehen und der Immobilienkauf und die Immobilienvermietung wie vor der Krise weiter gehen. Momentan ist zwar mit einem leichten Rückgang oder besser gesagt mit einer Rezession zu rechnen. Wirft man jedoch einen Blick auf die vergangenen Pandemien, zeigt sich, dass es nach der Epidemie zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kam. Viele Analysten rechnen auch nach der Corona-Krise damit.

Auswirkungen auf das Mietrecht

Der durch das Corona-Virus ausgelöste wirtschaftliche Rückgang trifft viele Arbeitnehmer. Zwar erfolgt nicht immer gleich die Kündigung, meist aber die Kurzarbeit. Das bedeutet einen ähnlichen Verdienstausfall, denn der Arbeitnehmer bekommt höchstens 67 Prozent seines Nettoverdienstes. Im Normalfall können Sie als Vermieter einen Mieter kündigen, wenn er mit zwei Monatsmieten im Rückstand ist. Das ist auch sinnvoll, denn der Immobilienkauf ist für viele mit einer hohen finanziellen Belastung verbunden. Viele Immobilienbesitzer und somit auch Vermieter sind z.B. an die monatlichen Raten gebunden, die sie mit den Mieteinnahmen finanzieren müssen.

Diese (Kündigungs-)Regelung wurde nun durch das Corona-Virus teilweise außer Kraft gesetzt. Wenn Sie einen Mieter haben, der aufgrund der Corona-Krise seine Miete nicht bezahlen kann, ist eine Kündigung nicht möglich. Sie können allerdings einem Mieter kündigen, der diese Regelung ausnützt. Er muss nachweislich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sein. Ist dies der Fall, dürfen Sie dem Mieter für fällige Mietzahlungen zwischen April und Juni 2020 die Wohnung bzw. das Haus nicht kündigen. Sie dürfen ihm erst wieder kündigen, wenn er seine Mietschulden auch nach dem 30. Juni 2022 immer noch nicht bezahlt hat.

Für Schulden aus einem Immobilienkauf ist das nachteilig, denn die Zahlungen müssen in den meisten Fällen trotzdem geleistet werden. Hier kann sich durch die Immobilienvermietung ein kurzfristiger Engpass ergeben.

In der jetzigen durch den Corona-Virus ausgelösten Krise sollten Sie dennoch keinem Mieter kündigen. Zeigen Sie sich großzügig und solidarisch. Sicherlich haben Sie durch den Immobilienkauf eine große Investition hinter sich, doch mit dieser Corona-Krise konnte niemand rechnen.

Verzögerungen beim Neubau

Wer aktuell ein Haus baut, muss zwar keinem Mieter kündigen, hat aber andere Probleme. Durch die Corona-Krise stehen in vielen Wirtschaftszweigen die Bänder still. Es kommt zu Lieferengpässen. Zwar arbeiten die Handwerker auf dem Bau noch, doch das ist nur möglich, wenn sie mit den notwendigen Baumaterialien versorgt werden. Um den Baubetrieb auch mit dem Corona-Virus aufrecht zu erhalten, ist ein gutes Management notwendig. Fehlen bestimmte Materialien, kann es sinnvoll sein, andere Baumaßnahmen vorzuziehen. Welche das sein sollten, kann nur der Handwerker vor Ort entscheiden.

Bedenken beim Kauf einer Immobilie

Wer noch vor der Corona-Krise ernsthaft über einen Immobilienkauf nachgedacht hat, sollte dies jetzt auch nicht verwerfen. Zwar ist es während der Corona-Krise schwierig, Wohnungsbesichtigungen durchzuführen und Notartermine zu bekommen, dennoch könnte es für viele ein richtiger Zeitpunkt sein, um sich nach einer Immobilie umzuschauen und zuzuschlagen. Wer jetzt mutig ist, ein stabiles Einkommen und ausreichend Eigenkapital besitzt, für den könnte ein Immobilienkauf während der Corona-Zeit durchaus zu empfehlen sein. Immobilienkauf ist nach wie vor eine sichere Geldanlage. Und da viele Interessenten ihre Kaufabsichten momentan zurückgestellt haben, könnte man sogar versuchen, beim Kauf einer Immobilie einen Preisnachlass auszuhandeln.

Fazit: Keine Krise dauert ewig

Alle Märkte befinden sich im Augenblick auf dem Rückzug. Auch auf die Immobilienbranche hat die Corona-Krise Auswirkungen. Doch das sollte Sie daran nicht hindern, weiterhin in Wohnraum zu investieren.

Sie haben Bedenken wegen Kauf oder Vermietung einer Immobilie?

Sprechen Sie darüber mit Ihrem Immobilienmakler.

 

Wir machen darauf aufmerksam, dass unser Blog lediglich einem Informationszweck dient und damit keine Beratung im eigentlichen Sinne darstellt. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen in unserem Blog können wir keine Gewähr übernehmen.

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